Trauspruch finden
Ruth antwortete: Rede mir nicht ein, daß ich dich verlassen sollte und von dir umkehren. Wo du hin gehst, da will ich auch hin gehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.
Woraus gezogen wird
Trausprüche aus der Bibel für die kirchliche Trauung, die Einladung, die Hochzeitskarte oder den Hochzeitstag. Die Auswahl enthält häufig gewählte Verse, etwa 1. Korinther 13,4–7, 1. Johannes 4,16 oder Rut 1,16, und weniger bekannte.
Was ist ein Trauspruch?
Der Trauspruch ist ein Bibelvers, den sich ein Paar für die kirchliche Trauung aussucht, meist im Gespräch mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer. Er wird im Gottesdienst gelesen, oft nimmt die Predigt ihn auf. Viele Paare drucken ihn auch auf Einladung, Liedblatt oder Dankeskarte.
Worauf man achtet
Manche bekannten Trausprüche handeln ursprünglich nicht von der Ehe: Rut 1,16 sagt Rut zu ihrer Schwiegermutter, und 1. Korinther 13 richtet sich an eine ganze Gemeinde. Viele Paare wählen sie trotzdem; der Zusammenhang hilft bei der Entscheidung. In Gemeinden wird oft die Lutherbibel 2017 gelesen, hier steht der gemeinfreie Wortlaut von 1912. Klären Sie Spruch und Wortlaut am besten mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer.
Alle 32 Verse
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Ruth antwortete: Rede mir nicht ein, daß ich dich verlassen sollte und von dir umkehren. Wo du hin gehst, da will ich auch hin gehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.
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Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht, sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit; sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles.
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Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
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Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
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Über alles aber ziehet an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.
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Fällt ihrer einer so hilft ihm sein Gesell auf. Weh dem, der allein ist! Wenn er fällt, so ist keiner da, der ihm aufhelfe.
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Einer mag überwältigt werden, aber zwei mögen widerstehen; und eine dreifältige Schnur reißt nicht leicht entzwei.
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So sind sie nun nicht zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.
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Darum nehmet euch untereinander auf, gleichwie euch Christus hat aufgenommen zu Gottes Lobe.
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Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor.
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Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet.
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So ermahne nun euch ich Gefangener in dem HERRN, daß ihr wandelt, wie sich's gebührt eurer Berufung, mit der ihr berufen seid, mit aller Demut und Sanftmut, mit Geduld, und vertraget einer den andern in der Liebe und seid fleißig, zu halten die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens: …
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Seid aber untereinander freundlich, herzlich und vergebet einer dem andern, gleichwie Gott euch auch vergeben hat in Christo.
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Vor allen Dingen aber habt untereinander eine inbrünstige Liebe; denn die Liebe deckt auch der Sünden Menge.
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Alle eure Dinge lasset in der Liebe geschehen!
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Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.
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Wo der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wo der HERR nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst.
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Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn; er wird's wohl machen
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Das ist mein Gebot, daß ihr euch untereinander liebet, gleichwie ich euch liebe.
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Gleichwie mich mein Vater liebt, also liebe ich euch auch. Bleibet in meiner Liebe!
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Ein neu Gebot gebe ich euch, daß ihr euch untereinander liebet, wie ich euch geliebt habe, auf daß auch ihr einander liebhabet.
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… daß auch viele Wasser nicht mögen die Liebe auslöschen noch die Ströme sie ertränken. Wenn einer alles Gut in seinem Hause um die Liebe geben wollte, so gölte es alles nichts.
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So ziehet nun an, als die Auserwählten Gottes, Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und vertrage einer den andern und vergebet euch untereinander, so jemand Klage hat wider den andern; gleichwie Christus euch vergeben hat, also auch ihr.
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Und darum bete ich, daß eure Liebe je mehr und mehr reich werde in allerlei Erkenntnis und Erfahrung, …
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Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.
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Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
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Ihr Lieben, lasset uns untereinander liebhaben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebhat, der ist von Gott geboren und kennt Gott.
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Niemand hat Gott jemals gesehen. So wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist völlig in uns.
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Die Liebe höret nimmer auf, so doch die Weissagungen aufhören werden und die Sprachen aufhören werden und die Erkenntnis aufhören wird.
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Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasset uns freuen und fröhlich darinnen sein.
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Gnade und Treue werden dich nicht lassen. Hänge sie an deinen Hals und schreibe sie auf die Tafel deines Herzens, …
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Lasset uns ihn lieben; denn er hat uns zuerst geliebt.
Fragen
Wer sucht den Trauspruch aus?
Das Brautpaar wählt ihn in der Regel gemeinsam, oft im Traugespräch mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer, die oder der die Trauung hält.
Muss ein Trauspruch von Liebe oder Ehe handeln?
Nein. Neben Versen über die Liebe wählen viele Paare Segensworte oder Verse über Vertrauen und Gemeinschaft, etwa 4. Mose 6,24–26 oder Prediger 4,12. Wichtig ist, dass der Vers für beide passt.
Kann der Trauspruch aus mehreren Versen bestehen?
Ja, zusammenhängende Abschnitte wie 1. Korinther 13,4–7 sind verbreitet. Was im Gottesdienst gelesen wird, besprechen Sie mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer.
Kann ich den Trauspruch für Einladung und Karten verwenden?
Ja. Der Wortlaut von 1912 ist gemeinfrei und darf ohne Genehmigung gedruckt werden. Mit der Spruchkarte machen Sie aus dem Vers ein Bild zum Teilen oder Ausdrucken.